N. MRONGAUlrich MüllerKurt Dehnicke
Abstract Über Chlorobrücken assoziiertes ReCl 3 (NO) 2 entsteht in quantitativer Ausbeute aus Rheniumpentachlorid und Trichlornitromethan. Mit Acetonitril läßt sich daraus der monomere Komplex ReCl 3 (NO) 2 (CH 3 CN) erhalten, aus dem mit Tetraphenylarsoniumchlorid AsPh 4 ‐[ReCl 4 (NO) 2 ] entsteht. Die IR‐Spektren werden mitgeteilt und zugeordnet. Von den beiden letztgenannten Verbindungen wurden die Kristallstrukturen mit Hilfe von Röntgenbeugungsdaten bestimmt. ReCl 3 (NO) 2 (CH 3 CN) kristallisiert monoklin mit vier Molekülen pro Elementarzelle (Raumgruppe P2 1 /n), AsPh 4 [ReCl 4 (NO) 2 ] kristallisiert tetragonal mit zwei Formeleinheiten (Raumgruppe P4/n). In allen drei Verbindungen sind die beiden NO‐Gruppen an jedem Re‐Atom cis‐ständig zueinander angeordnet. Da das Anion im AsPh 4 [ReCl 4 (NO) 2 ] sich auf einer vierzähligen Achse befindet, bedingt die cis‐Konfiguration eine statistische Fehlordnung im Kristall.
Dorothea Wolff von GudenbergG. FrenzenWerner MassaKurt Dehnicke
Dieter FenskeN. MRONGAKurt Dehnicke
Ulrich MüllerWilli KafitzKurt Dehnicke
Harald StengerFrank WellerKurt Dehnicke
H. G. HAUCKUte Patt‐SiebelUlrich MüllerKurt Dehnicke