Diese Diplomarbeit behandelt das im Westen von Gran Canaria gelegene Gebiet Güi-Güi. Ziel ist es, ein Besucher_innenzentrum mit Forschungsund Übernachtungsmöglichkeiten zu errichten, das sich einerseits in die Umgebung einbindet und sie andererseits akzentuiert. Um dies zu erreichen wurde das architektonische Motiv des Weges gewählt. Bei Güi-Güi handelt es sich um ein Gebiet, das nur zu Fuß oder per Schiff erreicht werden kann. Am Barranco de Güi-Güi kommt es zu einer Weggabelung. Die beiden abzweigenden Wege werden durch den Baukörper geschlossen, sodass ein Rundweg entsteht. Das Gebäude selbst besteht aus vier Strängen, die sich fortwährend miteinander und mit der Umgebung verflechten. Durch diese Fächerungen bilden sich entsprechende Terrassen aus. Die einzelnen Ebenen kommen am verlassenen Bauplatz der ehemaligen Tomatenverpackungsanlage zusammen und bilden dort das Auditorium aus mit Blick in die benachbarte Bucht und in die Weite.
Francisco Juárez del Dago PendásPedro Ramón Gutiérrez Hernández
Paul van den BogaardHans‐Ulrich Schmincke