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Recommendation for Orchestration Architectures in Serverless Edge Computing

Abstract

Cloud Computing kann die Arbeitslast neuer Anwendungen, wie autonomer Fahrzeuge oder Augmented Reality, nicht effizient bewältigen. Um dieses Problem zu lösen, entstand ein neues Paradigma namens Edge Computing. Dies ermöglicht die Verarbeitung in unmittelbarer Nähe der Nutzer, welche unter anderem eine geringere Latenzzeit ermöglicht, die für diese neuen Anwendungen unerlässlich ist. Trotz allem bringt Edge Computing auch neue Herausforderungen mit sich. Bei dem neuen Paradigma müssen die Entwickler mit heterogenen Hardware- und Netzwerkinfrastrukturen umgehen, welche die Bereitstellung der Anwendung und das Ressourcenmanagement erschwert. Als Lösung für diese Herausforderungen entstand ein neues Paradigma namens Serverless Edge Computing. Dabei wird von den Entwicklern eine Applikation in Form von stateless Funktionen bereitgestellt, welche dann von einem Serviceprovider gehostet werden. Dadurch übernehmen die Serviceprovider die Verantwortung für die Bereitstellung von Anwendungen und das Ressourcenmanagement. Dies bedeutet, dass Entwickler sich nicht mehr um die Heterogenität des Edge Computings kümmern müssen. Ein wichtiger Teil des idealen Ressourcenmanagements ist die Ressourcenorchestrierung, die für die effiziente Handhabung von Systemressourcen und das Erreichen von Service-Level-Zielen, wie z. B. Latenz, unerlässlich ist. In der aktuellen Literatur findet man viele verschiedene Orchestrierungsarchitekturen, was darauf hinweist, dass die Suche nach einer optimalen Strategie ein komplexes Problem darstellt. In dieser Arbeit stellen wir ein Framework vor, welches in der Lage ist Orchestrierungsarchitekturen auf der Basis aussagekräftiger Leistungsmetriken zu empfehlen. Zu diesem Zweck erweitern wir ein serverless Experimentierframework, indem wir neue Funktionalität implementieren. Zu den neuen Funktionen gehören, unter anderem, die dynamische Erstellung heterogener Infrastrukturen mit Kubernetes-Clustern und die Unterstützung mehrerer Orchestrierungsarchitekturen. Unser Framework basiert auf einem Systemmodell, das in der Lage ist die Funktionsweise einer Orchestrierungsarchitektur auf einer heterogenen Infrastruktur darzustellen. Um die Fähigkeiten unseres Frameworks zu demonstrieren, untersuchen wir zwei verschiedene Szenarien. Dabei betrachten wir jeweils eine zentrale, eine dezentrale und eine verteilte Orchestrierungsarchitektur. Die Szenarien basieren auf bekannten Anwendungsfällen für Edge-Cloud-Systeme namens Smart City und Industrial IoT. Damit wir die verschiedenen Orchestrierungsstrategien aussagekräftig bewerten können, basieren wir unsere Empfehlungen auf aussagekräftige Leistungsmetriken aus der Sicht von Benutzern und Plattformanbietern, sowie auf die Auswirkungen der Infrastruktur auf die Orchestrierungsarchitektur.Unsere Ergebnisse zeigen, dass aus Sicht der Nutzer eine zentralisierte Architektur die beste Wahl für ein Industrial IoT-Szenario ist. Im Gegensatz dazu ist eine dezentralisierte Architektur die beste Wahl für ein Smart City-Szenario. Aus der Sicht von den beiden anderen Perspektiven, erwies sich die dezentrale Architektur in beiden Szenarien als effektiver, als die beiden anderen Architekturen.

Keywords:
Enhanced Data Rates for GSM Evolution Stateless protocol Edge computing Orchestration Cloud computing

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Topics

Cloud Computing and Resource Management
Physical Sciences →  Computer Science →  Information Systems
IoT and Edge/Fog Computing
Physical Sciences →  Computer Science →  Computer Networks and Communications
Software-Defined Networks and 5G
Physical Sciences →  Computer Science →  Computer Networks and Communications
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