Peter GroßArno KirchhainHenning A. Höppe
Abstract K 4 [BS 4 O 15 (OH)], Ba[B 2 S 3 O 13 ] und Gd 2 [B 2 S 6 O 24 ] wurden durch einen neuen Syntheseansatz erhalten. Dabei wurde zunächst die komplexe Säure H[B(HSO 4 ) 4 ] hergestellt; diese wurde anschließend in einem offenen System mit wasserfreien Chloriden von K, Ba und Gd zu den jeweiligen Borosulfaten und einem flüchtigen Molekül (HCl) umgesetzt. Protonierte Borosulfate sollten ebenfalls zugänglich sein, indem eine geeignete Stöchiometrie der Startmaterialien eingestellt wird, besonders in geschlossenen Systemen, welche die Deprotonierung von H[B(HSO 4 ) 4 ] über Kondensation und Dehydratisierung hemmen. Dieser Ansatz führte zur Synthese der ersten Borosulfate zwei‐ und dreiwertiger Kationen (Ba[B 2 S 3 O 13 ] und Gd 2 [B 2 S 6 O 24 ] mit Bandsilicat‐ bzw. Ringsilicat‐Topologien) sowie des ersten protonierten Alkalimetallborosulfats (K 4 [BS 4 O 15 (OH)]).
Peter GroßArno KirchhainHenning A. Höppe
Peter GroßArno KirchhainHenning A. Hoeppe
Michael DaubHarald Hillebrecht
Emmanuel CadotMarie‐Anne PiletteJérôme MarrotF. Sécheresse