Pr.s kompositorischer Ansatz hat gesellschaftliche Hintergründe: Komponieren ist für ihn eine Identitätsbestimmung. Sie orientiert sich an der indianischen Kultur, die von den Europäern zerstört worden ist. Jedoch läßt sich Pr. nicht in eine nationalistische Nische drängen. Seine Skepsis gegenüber der ›traditionellen Avantgarde‹, soweit sie sich der Selbstbespiegelung hingibt, führt ihn zu einer offenen, die Improvisation einbeziehenden Auseinandersetzung mit den Traditionen der Inkas und der nordamerikanischen Indianer. Dieser Ansatz schlägt sich in dem Instrumentarium nieder, das Pr. für seine Kompositionen wählt.