JOURNAL ARTICLE

Distributed resource allocation in wireless networks

Setareh Maghsudi

Year: 2015 Journal:   Deposit Once (Technische Universität Berlin)   Publisher: Technische Universität Berlin

Abstract

Als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien für die zukünftige Kommunikationstechnik werden die mit direkter Gerät-zu-Gerät Kommunikation unterlegten zellularen Mobilfunknetze (Engl. underly Device-to-Device communications, D2D) angesehen. Sie können zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit von zellularen Netzwerken beitragen. Die Hauptvorteile leiten sich aus der Wiederverwendung- (Engl. reuse-), Nachbarschaft- (Engl. Proximity) und der Hop-Gewinne ab. Diese können für erhöhte Abdeckung (Engl. coverage), Kapazität (Engl. capacity) und Quality-of-Service (QoS) in Mobilfunknetzen benutzt werden. Die Grundidee ist es, dass ausgewählte Gerätepaare zelluläre Spektren (Engl. cellular spectrum) wiederverwenden. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass solche direkten Übertragungen keine negativen Auswirkungen auf die traditionellen Zellnutzer haben. Trotz des großen Potenzials für Leistungssteigerungen, enthält die D2D Kommunikation einige Herausforderungen für die Systementwickler; dazu gehören Übertragungsmodus-Auswahl (Engl. transmission mode selection), Ressourcenallokation (Engl. resource allocation) und Interferenz-Management (Engl. interference management). Diese Herausforderungen verschärfen sich wegen des Mangels an genauen Kanalzustandsinformationen (Engl. channel state information) für die direkten D2D Verbindungen auf der Ebene der Basisstationen (Engl. base stations) und der drahtlosen Geräte (Engl. wireless devices). Um eine deutliche Erhöhung des Signalisierungsaufwandes (Engl. signaling overhead) zu vermeiden, besteht ein starkes Bedürfnis nach D2D Ressourcenallokationslösungen, die (i) in einer verteilten Weise implementiert werden können und (ii) einige Nebeninformationen (Engl. side-information), falls verfügbar, vorteilhaft nutzen können. Darüber hinaus müssen solche D2D Lösungen in der Lage sein, die folgenden Eigenschaften der Mobilfunknetzwerke zu behandeln: (i) Unsicherheit (Engl. uncertainty), die durch das zufällige Verhalten von Mobilfunkkanälen ebenso wie durch das unberechenbare Verhalten von Mobilfunknutzern verursacht ist und sich im Falle geringer Informationen auf der Ebene der Basisstation und/oder den Mobilfunknutzern weiterhin verschärft, und (ii) Konkurrenz zwischen den Mobilnutzern, die auf stark begrenzte drahtlose Ressourcen zuzugreifen versuchen. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein neuartiges theoretisches Systemkonzept entwickelt, das die verteilte Ressourcenallokation (Engl. decentralized resource allocation) unter Berücksichtigung der Unsicherheit betrachtet sowie Spieletheorie (Engl. game theory) und Verstärkendes Lernen (Engl. reinforcement learning) mit einbezieht. Innerhalb dieser Arbeit werden verteilte Mobilfunknetze mittels Multiagentsystemen (Engl. multi-agent systems) modelliert. Eine Anzahl von eigennützigen Agenten mit eingeschränkter Rationalität (Engl. bounded rationality) teilen begrenzte Ressourcen nur durch eine Auswahl an Entscheidungsstrategien (Engl. decision making strategy). Jedes dieser gemeinsame Entscheidungsprofile (Engl. joint action profile) ist verbunden mit Belohnungen (Engl. utility) oder Kosten (Engl. cost) für die Agenten. Die Agenten kämpfen deshalb für höhere Utility. Durch die Einbindung von lernenden Algorithmen (Engl. learning algorithms) in die spieltheoretische Formation, verbessern sich die Entscheidungen der Agenten mit der Zeit. Generell kann dies als Funktion der Belohnungen aus der bereits vergangenen Zeit und den möglicherweise zusätzlich erhaltenen Informationen ausgedrückt werden. Die so lernenden Agenten wollen die optimale langfristige Utility erreichen, zusammen mit einer Art von effizientem Gleichgewicht (Engl. equilibrium). Deswegen, kanndie verteilte Ressourcenallokation als Entwicklung von Entscheidungsstrategien formuliert werden. Die dazugehörigen Entscheidungsprofile sind jedoch nicht einzigartig. Sie hängen insbesondere von den Grundeigenschaften des Netzwerks ab. Diese sind z.B. die verfügbaren Informationen und/oder die Art der Zufälligkeit. Innerhalb dieser Arbeit werden verschiedene Netzwerke unter Berücksichtigung der oben gennannten Aspekte untersucht. Entsprechende Entscheidungsprofile werden für unterschiedliche Aspekte entwickelt, um das Problem der verteilten Ressourcenallokation zu lösen.

Keywords:
Computer science Resource allocation Wireless Resource (disambiguation) Wireless network Telecommunications Computer network

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Topics

Advanced Wireless Network Optimization
Physical Sciences →  Engineering →  Electrical and Electronic Engineering

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