Jürgen HanichMagda KrestelUlrich MüllerKurt Dehnicke
Abstract Bei der Reaktion von VCl 4 und S 3 N 2 Cl 2 in CCl 4 ‐lösung entsteht ein festes Produktgemisch; durch Zusatz von AsPh 4 Cl in CH 2 Cl 2 ‐Lösung kann aus diesem die Titelverbindung herausgelöst werden. Sie kann auch aus AsPh 4 VCl 5 mit Trithiazylcholorid in CH 2 Cl 2 ‐Lösung erhalten werden. Die IR‐Spektren von (AsPh 4 ) 2 [(μ‐N 2 S 2 )(VCl 5 ) 5 ] (schwarze Kristallplättchen) und von AsPh 4 VCl 5 (braune Nadeln) werden mitgeteilt. Die Kristallstruktur von (AsPh 4 ) 2 [(μ‐N 2 S 2 )(VCl 5 ) 2 ] wurde durch röntgenbeugung ermittelt. Es kristallisiert monoklin in der Raumgruppe P2 1 /c mit zwei Formeleinheiten pro Elementarzelle. Die Gitterkonstanten betragen a = 1113,9, b = 1712,8, c = 1508,8 pm, β = 106,68°. Das zentrosymmetrische [(μ‐N 2 S 2 )(VCl 5 ) 2 ] 2⊖ −Ion besteht aus zwei quadratisch‐pyramidalen VCl 5 ‐Gruppen, die über die N‐Atome eines N 2 S 2 ‐Rings miteinander verknüpft sind. Der N 2 S 2 ‐Ring ist fehlgeordnet und nimmt statistisch zwei Orientierungen im Kristall ein. Die AsPh 4 ⊕−Ionen sind über Symmetriezentren zu (AsPh 4 ⊕) 2 ‐Paaren gepackt, die von acht Anionen umgeben sind.
Heribert WadleKurt DehnickeDieter Fenske
A. FrankenauKurt DehnickeDieter Fenske
Klaus‐Dieter ScherfiseWolfgang WillingUlrich MüllerKurt Dehnicke
K. JansenJ. SCHMITTEKurt DehnickeDieter Fenske
W. DyckKurt DehnickeF. WellerU. Müller