Die vorliegende Dissertation beinhaltet drei getrennte Aufsätze über ausländische Direktinvestitionen, in drei Kapiteln. Im ersten Kapitel befindet sich ein theoretischer Aufsatz über den Wettbewerb für ausländische Direktinvestitionen zwischen Ländern mit unterschiedlichem Entwicklungsstand. Die Frage die dieses Kapitel zu beantworten versucht ist wie ein weniger entwickeltes Land in dieser Art des Wettbewerbs gewinnen kann. Die Arbeit modelliert explizit die empirische Beobachtung, dass Länder im Wettbewerb für ausländische Direktinvestitionen dazu neigen, neben (oder statt) dem Anbieten von Subventionen oder Steuererleichterungen für ausländische Investoren, öffentliche Inputs bereitzustellen. Die Ergebnisse zeigen, dass wenn die Regierungen der Länder die im Wettbewerb stehen zwischen heimischen und ausländischem Unternehmen nicht diskriminieren dürfen, es Situationen geben kann in welchen das weniger entwickelte Land die ausländische Direktinvestition anzieht, abhängig von der Differenz der Arbeitskosten und der Empfindlichkeit der ausländischen und heimischen Unternehmen auf der Änderung des Angebots der öffentlichen Inputs. Wenn die Steuerdiskriminierung zwischen den heimischen und ausländischen Unternehmen erlaubt ist, werden beide Länder das Angebot an öffentlichen Inputs auf das Optimum erhöhen, jedoch wird das Land auf dem höheren Entwicklungsstand immer die ausländische Investition anziehen. Das zweite und das dritte Kapitel beinhalten empirische Arbeiten die untersuchen ob die Zuflüsse der ausländischen Direktinvestitionen die Exporte des Empfängerlandes erhöhen. Das zweite Kapitel überprüft diese Beziehung für 14 Transformationsländer in Zentral- und Osteuropa, über den Zeitraum von 1993 bis 2001. Die Ergebnisse zeigen, dass neben den realen effektiven Wechselkursen und Entwicklungen auf den Exportmärkten, ausländische Direktinvestitionen eine signifikante Determinante der Exportleistung für das ganze Sample, wie