Abstract Das bei der Umsetzung von weißem Phosphor mit LiCme 3 und me 3 SiCl entstehende kristalline, cyclische P 4 (Sime 3 )(Cme 3 ) 3 1 bildet mit LiC 4 H 9 das kristalline LiP 4 (Cme 3 ) 3 , während bei der Umsetzung von P 4 (Sime 3 ) 2 (Cme 3 ) 2 2 mit LiC 4 H 9 zunächst das LiP 4 (Sime 3 )(Cme 3 ) 3 entsteht, das innerhalb von Stunden weiterreagiert. Dabei werden u. a. die Verbindungen P(Sime 3 ) 2 n‐bu 6 , P(Sime 3 ) 2 t‐bu 7 , P(Sime 3 ) 3 8 , LiP(Sime 3 ) 2 9 und die cyclischen Verbindungen P 4 (Sime 3 )(Cme 3 ) 3 10 , LiP 4 (Cme 3 ) 3 11 , LiP 3 (Cme 3 ) 2 12 gebildet. Ihr Anteil im Reaktionsgemisch ist vom Verhältnis 2 : LiC 4 H 9 abhängig. Beim Molverhältnis 1:1 treten die Verbindungen 11 und 12 noch nicht auf, beim Verhältnis 1:1,5 und 1:2 fehlt dagegen Verbindung 8 , und der Anteil von 11 und 12 steigt mit der Konzentration von LiC 4 H 9 . Die Umsetzung von P 4 (Sime 3 ) 4 mit LiC 4 H 9 setzt unter Rotfärbung der Lösung so schnell ein, daß die erste Lithinierungsstufe noch nicht nachgewiesen werden konnte, und führt über Zwischenstufen u. a. zum Li 3 P 7 , Li 2 P 7 (Sime 3 ). Die Ergebnisse zeigen, daß die Einführung der Cme 3 ‐Gruppe in Verbindung 2 die Umlagerung bis zum P 7 ‐Gerüst unterbindet.
G. FritzT. VaahsWolfgang HönleH. G. VON SCHNERING
Wolfgang HönleProf. Dr. H. G. V. Schnering
Dieter FenskeAlfred GrissingerEvamarie Hey‐HawkinsJörg Magull
Wolfgang HönleHans Georg̀ von Schnering